Fotografie © Manuel Bauer
 

Obschon der 14. Dalai Lama wie ein einfacher Mönch auftritt, ist er nicht nur das geistige und weltliche Oberhaupt der Tibeter, sondern auch ein charismatischer Botschafter für den Frieden.
Überall auf seinen Besuchen lehrt er die fundamentalen Prinzipien, die er im Leben verfolgt und für die er sich aktiv einsetzt:

DIE FÖRDERUNG DER MENSCHLICHEN WERTE
Sein erstes Ziel als Mensch ist es, der Welt und der Menschheit zu dienen. Der Nobelpreisträger ist davon überzeugt, dass Werte wie Mitgefühl und Geduld die wirklichen Ursachen des Glücks sind. Diese Charakterzüge müssen nicht unbedingt auf Grund des Glaubens oder religiöser Übung entstehen. Jeder Mensch trägt in sich das Potenzial von Mitgefühl und Gewaltlosigkeit. Eines der Ziele des Dalai Lama ist es, diese Werte des Mitgefühls, der Toleranz, des Wohlwollens und des Friedens zu fördern.

DIE FÖRDEUNG DER EINTRACHT ZWISCHEN RELIGIONEN
Als buddhistischer Mönch und praktizierender Gläubiger, will der Dalai Lama auch die Eintracht unter den religiösen Traditionen fördern. Alle Religionen auf der Welt basieren auf den ethischen Werten des Mitgefühls, der Liebe und der Toleranz. Da die Menschen unterschiedliche Bestrebungen und Neigungen haben, ist es wichtig und notwendig, dass es verschiedene Religionen in unserer Welt gibt. Eine harmonische Beziehung unter den vielen Traditionen ist, dank Respekt, Verständnis und gegenseitiger Achtung, möglich.

DAS WOHLERGEHEN DES TIBETISCHEN VOLKES
Als Oberhaupt des tibetischen Volkes ist Seine Heiligkeit der Dalai Lama selbstverständlich sehr besorgt um das Schicksal Tibets, und so arbeitet er unermüdlich, um eine gewaltlose Lösung des Problems zu finden. Während seiner Reisen und bei Diskussionen mit politischen Persönlichkeiten und den Medien beharrt der Dalai Lama auf der Notwendigkeit, den Tibetanern das Recht auf eine echte Selbstbestimmung zu geben.

 

His Holiness the 14th Dalai Lama - Lausanne / Prilly 2009 | Organised by Rigdzin Community